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Colalife-Prinzip

Februar 26, 2010

3162990581_f0927da38c_mIn der brandeins.de die sich dem Schwerpunktthema Logistik “Die Problemlöser!” beschäftigt, lass ich eine Geschichte einer fazinierenden Idee und ihres Urhebers Simon Berry, der 1988 als Entwicklungshelfer im Nordosten Sambias unterwegs war, als ihm beim Anblick einer Limonaden-Flasche eine lebensrettende Idee kam.

Wie kann man Medikamente und Hilfsgüter in entlegene Regionen transportieren?  In Coca-Cola-Kästen, war die Antwort.

20 Jahre lang kämpfte er für seine Idee. Kein Erfolg. Nach Angaben der WHO starben in dieser Zeit 30 Millionen Kinder an Durchfallerkrankungen. Eine Rettung durch günstige Medikamente ist nicht das Thema, sondern wie kommen diese zu den Menschen.

Dank web 2.0 und der Möglichkeit durch einen Blog vernetzt zu kommunizieren, wurde eine Radiosendung der BBC aufmerksam und verschaffte ihm bei den richtigen Leuten Gehör.

Eine Gruppe im Facebook half, die Idee weiter zu verbreiten. “Wußte ich doch, dass Facebook zu etwas nützlich ist” .

Simon ist mittelerweile auf weitere Probleme gestoßen – und hat eine Lösung parat: “Coca-Cola kann nicht einfach Medikamente verteilen. Das Unternehmen würde sich zu Recht den Vorwurf aussetzen, sich in Angelegenheiten einzumischen, von denen es keine Ahnung hat. Auch Colalife kann nicht bestimmen, welche Medikamente nun wohin verteilt werden müssen. Dafür brauchen wir eine unabhängige Institution, die sich zwischen Gesundheitsexperten mit Kenntnissen über die lokalen Begebenheiten und dem Konzern einklingt.”

Mit der Academy for Educational Development (AED), einer international agierenden Hilfsorganisation, hofft er den richtigen Vermittler gefunden zu haben. Im Auftrag von Coca-Cola untersucht AED zusammen mit Logistikexperten derzeit die Umsetzung der Colalife-Idee.



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Konfizus sagt

Februar 18, 2010

„Wenn die Worte nicht stimmen, dann ist das Gesagte nicht das Gemeinte. Wenn das, was gesagt wird, nicht stimmt, dann stimmen die Werke nicht. Gedeihen die Werke nicht, so verderben Sitten und Künste. Darum achte man darauf, daß die Worte stimmen. Das ist das Wichtigste von allem.”

contributor Nicole Volpert

Februar 13, 2010

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Die Ex-Frankfurterin, ist Filmemacherin, lebte in London, Italy, New York und jetzt, immer wieder gerne in Berlin.

Ihren Film 14°Ostwärts haben wir vor 2 Jahren am Maincafé openAir gezeigt. Seit Sie diesen Film drehte, ist Sie und das ganze Filmteam auf der “Schwarzen Liste” der rechtsradikalen polnischen Szene aufgenommen!

Der Film Grenzland gewann den Förderpreis für deutsch-osteuropäische Co-Produktionen beim “Go east” Filmfestival und wurde durch die Robert-Bosch-Stiftung gefördert & von ZDF/Arte gesendet. Sie liebt es Drehbücher zu schreiben, die gesellschaftliche Lücken aufdecken. Sie ist oft auf Reisen und drehte kürzlich in Israel für ein Berliner Jugendbildungsprojekt.

Fortsetzung folgt: in Wien. “Der Puppenspieler”