Dezember 9, 2010 in Führung, Kommunikation von Tanja Botthof
Anstrengung muss sich auch fürs Oberstübchen lohnen, sagt Gerhard Roth.
Ein Gespräch mit dem Hirnforscher über geistige Höchstleistungen und die Unmöglichkeit, Menschen mit logischen Argumenten zu motivieren.

“Einer der größten Irrtümer ist es, zu glauben, Menschen würden ihr Verhalten ändern, wenn wir ihnen unsere logisch zwingenden Argumente nur hinreichend deutlich vermittelt haben. Dasselbe gilt für den Appell an die Einsicht. Das Gehirn fragt immer, bewusst oder unbewusst: “Was kriege ich dafür, das ich mich ändere?” Und wenn es darauf keine gute Antwort gibt, dann ändert sich der Mensch eben nicht” Gerhard Roth, Hirnforscher
Foto by: Matthew Lyons
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Tags:Motivation, Personal, Verhalten
November 24, 2010 in Kommunikation von Tanja Botthof

“Unsere Welt hat sich verändert, als Mode aufhörte, ein Vortrag zu sein, und begann, eine Unterhaltung zu werden.” Diese Worte sagte Suzy Menkes per Videobotschaft auf einem Symposium im Rahmen der Modemesse “Premium” in Berlin. Die Stimme der Modekritikerin der britischen Herald Tribune hat in der Branche Gewicht.
Foto Source: Jak&Jil
Ein interessanter Artikel über Modeblogger aus der Frankfurter Rundschau.
Tags:web2.0, Zukunft
November 5, 2010 in contributor von Tanja Botthof

Die Oberfränkin ist weit gereist. Ihr Weg zum Master of Arts führte über Irland, Australien und Neuseeland.
“Die Tasse ist das intimste Kunstwerk, das es gibt” sagt Sie und möchte mit ihrer Arbeit zeigen, dass wir etwas mehr über Alltagsgegenstände nachdenken könnten!
Sandra tut alles dafür, dem verstaubten Image der Keramik, entgegenzuwirken.
Sie arbeitet 5 Tage in Frankfurt und am Wochenende kann sie endlich ihre Kunst machen, leider nicht in Frankfurt.
Höhr-Grenzhausen heißt der Ort und liegt im Westerwald. Dort betreibt Sandra ein Kultur-Projekt Namens “Kasino“. Ganz toll!
Tags:Profil
Juli 22, 2010 in Führung, Kommunikation von Tanja Botthof
Das Cluetrain-Manifest wurde im Jahr 2001 erstellt, viele Köpfe der damaligen NEW ECONOMY haben das Manifest unterstützt … 10 Jahre sind vergangen. Mächtig haben sie damals auf den Tisch geklopf. Was hat davon noch Bestand?
Geht es immer noch um die Zielgruppen? Oder doch nur um Geschäfte!
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Ich weiß … natürlich hat die brandeins damals das Manifest veröffentlicht. Meine Lieblingszeitschrift, und dass hat Bestand!
wir sind keine zielgruppen oder endnutzer oder konsumenten.
wir sind menschen – und unser einfluss entzieht sich eurem zugriff.
kommt damit klar.
das cluetrain manifest
Online Märkte…
Vernetzte Märkte haben angefangen sich schneller selbst zu organisieren, als die Unternehmen, von denen sie bisher beliefert wurden. Dank des Webs sind Märkte besser informiert, werden intelligenter und fordernder hinsichtlich der Qualitäten, die den meisten Organisationen fehlen. …Menschen der Erde
Der Himmel ist offen bis zu den Sternen. Wolken ziehen am Tag und in der Nacht über uns. Ozeane senken und heben sich. Was immer ihr hört, dies ist unsere Welt, der Ort wo wir hingehören. Was immer man euch erzählt hat, unsere Freiheit kann uns niemand nehmen. Unser Herz hört nicht auf zu schlagen. Menschen der Erde, erinnert euch.
95 Thesen
1. Märkte sind Gespräche.
2. Märkte bestehen aus Menschen, nicht aus demographischen Daten
3. Gespräche zwischen Menschen klingen menschlich. Sie werden mit einer menschlichen Stimme geführt.
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Tags:Identität, Kultur, Motivation, Organistion, Verhalten
Juli 22, 2010 in Kommunikation, Konflikte von Tanja Botthof
Mir bestätigt es wieder einmal, den Richtigen Weg zu gehen … keep networking … für Erwachsene
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Sind wir nicht alle irgendwie Netzwerker? Kooperiert nicht längst jeder mit jedem? Und kann man das Beziehung nennen – oder doch nur ein schlampiges Verhältnis?
1. Das schlampige Verhältnis
Früher war nicht alles besser, aber manches klarer. Und Klarheit ist heutzutage ein knappes Gut. Nehmen wir das Wort Beziehung. Das stand vor einigen Jahrzehnten noch für etwas sehr Klares. Eine Beziehung hatten zwei Menschen, wenn sie miteinander was hatten, sich mochten oder gar liebten. Dieser Zustand war, auch wenn man nicht verlobt oder verheiratet war, verbindlich gedacht, nicht vage. Eine Beziehung war eine klare Sache mit klaren Regeln und einem klaren Ziel, nämlich das, was man hat, noch besser zu machen. Am Anfang dieser Beziehungen “erklärte” man sich. Man sagte einander, was Sache ist – und umgekehrt. Daneben gab es auch früher andere Beziehungskisten. Da hatten Menschen was miteinander, aber unverbindlich, mit vielen Hintertüren. Da wollte sich niemand erklären. Keine Verpflichtungen eingehen. Das nannte man ein schlampiges Verhältnis.
Das kennen wir gut. Heute nennen wir es Netzwerk.
Rein oberflächlich betrachtet treibt es jeder mit jedem, und das fängt früher an, als man denkt. Haben Marketing-Leute wirklich eine “tiefe Beziehung” zu ihren Kunden? Warum duzen uns Unternehmen, als ob wir ihre Kumpels wären? Kennen wir uns? Und warum bietet eigentlich niemand Ikea das Sie an?
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Tags:Kultur, Organistion
Juli 11, 2010 in Führung, Kommunikation von Tanja Botthof
Ein sehr interessanter Artikel darüber, was die Wirtschaft von der Kunst lernen kann.
“Ist das Kunst? Oder kann das Weg?”
Das Kunststück
Kreativität wird zum wichtigsten Kapital der Wirtschaft. Doch Kunst und Wirtschaft reden hartnäckig aneinander vorbei. Dabei waren ihre Ziele noch nie so klar wie heute.
“Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit.” Karl Valentin

1. Die Ernsten und die Heiteren
Kennen Sie das? Da erzählt man einen Witz, und keiner versteht die Pointe.
Das ist traurig.
Kennen Sie den: Ernst ist das Leben, heiter die Kunst? Echt zum Totlachen. Dabei stammt die Nummer von einem der bewährtesten deutschen Unterhaltungskünstler, Friedrich Schiller. An der mangelnden Verbreitung kann es nicht liegen, dass keiner lacht. Ist die Pointe denn wirklich so schwer zu verstehen?
Also: Auf der einen Seite haben wir das Leben, die Realität, die Welt des Nützlichen, Notwendigen und Praktischen. Dazu gehört die Wirtschaft – das Ernste. Auf der anderen Seite steht die Kunst, die das Schöne, Wahre und Gute repräsentiert. Sachen also, die uns fröhlich machen sollen – heiter also.
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Tags:Kultur, Motivation, Organistion
Juni 17, 2010 in Konflikte von Tanja Botthof

Eine Fußballnäherin in Pakistan
Parveen Bibi ist 26 Jahre alt und lebt in der Stadt Sialkot, im Osten von Pakistan. Sie ist unverheiratet und wohnt zusammen mit zwei ihrer Schwestern, ihren drei Brüdern, zwei Schwägerinnen und fünf Nichten und Neffen bei ihren Eltern. Wie man Fußbälle näht, hat sie von ihrer Schwägerin gelernt, die schon länger in diesem Beruf arbeitet. Sialkot ist ein Zentrum der Sportartikelindustrie. Dort werden rund 70 Prozent aller weltweit vertriebenen Fußbälle hergestellt.
Monatsverdienst, Monatsgrundkosten, Altersvorsorge
Parveen Bibi braucht rund anderthalb Stunden, um einen Ball zu nähen. Pro Ball erhält sie 46 Cent. Im Monat kommt sie so auf ein Einkommen von etwa 45 Euro. Da sie bei ihren Eltern lebt, hat sie keine fixen Kosten. Dafür gibt sie den größten Teil ihres Verdienstes ab, er geht in den Haushalt der Großfamilie ein. Ihre Eltern legen davon etwas für Bibis Mitgift zurück. Ihre Ehe soll auch ihre Altersvorsorge sein. Eine Krankenversicherung hat sie nicht, aber sie wird in dem von ihrem Arbeitgeber gestellten Gesundheitszentrum kostenlos behandelt.
Was bedeutet Ihnen Arbeit?
“Meine Arbeit hilft dabei, dass meine jüngeren Geschwister zur Schule gehen können. Deshalb bedeutet sie mir sehr viel.”
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Tags:Kultur, Motivation
Mai 16, 2010 in Führung, Kommunikation, Konflikte von Susanne Di Pillo
Roland Koch gibt nicht auf. Trotz des Vetos der Kanzlerin beharrt der hessische Ministerpräsident darauf, bei der Bildung zu sparen – “so schwer es fällt”, sagt er Spiegel Online und fordert, notfalls sogar Steuern zu erhöhen. Für seine harte Linie hat er sich mit anderen Ministerpräsidenten der Union verbündet.
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Tags:Worte
Mai 9, 2010 in Kommunikation von Tanja Botthof
… für Blogger
Das Metropolitan Museum in New York kuratierte erstmals 2008 eine Ausstellung in der Blogosphäre. Das Thema? Mode. Da redet jeder gerne mit.
Ein Modeblog ist nichts Ungewöhnliches mehr in Zeiten, in denen jeder “Web 2.0″ sagen kann. Anders verhält es sich, wenn ein altes und ehrwürdiges Museum erstmals eine Ausstellung in die Blogosphäre hinein verlängert.
Unter dem Namen “Blog.mode: addressing fashion” präsentiert das Metropolitan Museum in New York mehr als 60 Kleidungsstücke und Accessoires aus eigenen Beständen – vom englischen Herrenanzug aus dem frühen 18. Jahrhundert über Modelle von Paul Poiret und Coco Chanel bis zu einer opulenten Ballrobe von Olivier Theyskens für Nina Riccis Sommerkollektion 2007.
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Tags:Kultur, Motivation, web2.0
April 15, 2010 in Kommunikation, Konflikte von Tanja Botthof
Dies ist mein absoluter Lieblingsartikel zum Thema Konflikte!
Geschrieben von dem wunderbaren Schweizer Peter Seipt in seinen Kolumen unübertrefflich … ich wünsche allen viel Vergnügen mit diesem außergewöhnlichen Brief an Sophie.

Zwei haben eine Aufgabe, lösen sie aber nicht. Das nennen sie nicht Verweigerung, Mangel an Mut, Ideen und Kraft, sondern – Konflikt. Und nun müssen sie nicht mehr tun, was wesentlich ist, wichtig, dringlich, vernünftig, lebenswert. Nun wird Konflikt gelöst. Die Konflikt-Lösung ist das Problem, das sie lösen will.
“Wir alle leben vom Vergangenen und gehen am Vergangenen zugrunde.” Johann Wolfgang von Goethe
Liebe Sophie!
Die Strategien der Konflikt-Lösung, die euch da gelehrt werden, sind gewiss gut gemeint. Nur setzen alle als selbstverständlich voraus, dass Konflikte gelöst werden müssen. Wieso eigentlich?
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Tags:Kultur