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Fussball

Juni 17, 2010


Eine Fußballnäherin in Pakistan

Parveen Bibi ist 26 Jahre alt und lebt in der Stadt Sialkot, im Osten von Pakistan. Sie ist unverheiratet und wohnt zusammen mit zwei ihrer Schwestern, ihren drei Brüdern, zwei Schwägerinnen und fünf Nichten und Neffen bei ihren Eltern. Wie man Fußbälle näht, hat sie von ihrer Schwägerin gelernt, die schon länger in diesem Beruf arbeitet. Sialkot ist ein Zentrum der Sportartikelindustrie. Dort werden rund 70 Prozent aller weltweit vertriebenen Fußbälle hergestellt.

Monatsverdienst, Monatsgrundkosten, Altersvorsorge

Parveen Bibi braucht rund anderthalb Stunden, um einen Ball zu nähen. Pro Ball erhält sie 46 Cent. Im Monat kommt sie so auf ein Einkommen von etwa 45 Euro. Da sie bei ihren Eltern lebt, hat sie keine fixen Kosten. Dafür gibt sie den größten Teil ihres Verdienstes ab, er geht in den Haushalt der Großfamilie ein. Ihre Eltern legen davon etwas für Bibis Mitgift zurück. Ihre Ehe soll auch ihre Altersvorsorge sein. Eine Krankenversicherung hat sie nicht, aber sie wird in dem von ihrem Arbeitgeber gestellten Gesundheitszentrum kostenlos behandelt.

Was bedeutet Ihnen Arbeit?

“Meine Arbeit hilft dabei, dass meine jüngeren Geschwister zur Schule gehen können. Deshalb bedeutet sie mir sehr viel.”

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Koch ignoriert Merkels Machtwort

Mai 16, 2010

Roland Koch gibt nicht auf. Trotz des Vetos der Kanzlerin beharrt der hessische Ministerpräsident darauf, bei der Bildung zu sparen – “so schwer es fällt”, sagt er Spiegel Online und fordert, notfalls sogar Steuern zu erhöhen. Für seine harte Linie hat er sich mit anderen Ministerpräsidenten der Union verbündet.

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Harmonie verblödet

April 15, 2010

Dies ist mein absoluter Lieblingsartikel zum Thema Konflikte!

Geschrieben von dem wunderbaren Schweizer Peter Seipt in seinen Kolumen unübertrefflich … ich wünsche allen viel Vergnügen mit diesem außergewöhnlichen Brief an Sophie.

 

Zwei haben eine Aufgabe, lösen sie aber nicht. Das nennen sie nicht Verweigerung, Mangel an Mut, Ideen und Kraft, sondern – Konflikt. Und nun müssen sie nicht mehr tun, was wesentlich ist, wichtig, dringlich, vernünftig, lebenswert. Nun wird Konflikt gelöst. Die Konflikt-Lösung ist das Problem, das sie lösen will.

“Wir alle leben vom Vergangenen und gehen am Vergangenen zugrunde.” Johann Wolfgang von Goethe


Liebe Sophie!

Die Strategien der Konflikt-Lösung, die euch da gelehrt werden, sind gewiss gut gemeint. Nur setzen alle als selbstverständlich voraus, dass Konflikte gelöst werden müssen. Wieso eigentlich?

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Colalife-Prinzip

Februar 26, 2010

3162990581_f0927da38c_mIn der brandeins.de die sich dem Schwerpunktthema Logistik “Die Problemlöser!” beschäftigt, lass ich eine Geschichte einer fazinierenden Idee und ihres Urhebers Simon Berry, der 1988 als Entwicklungshelfer im Nordosten Sambias unterwegs war, als ihm beim Anblick einer Limonaden-Flasche eine lebensrettende Idee kam.

Wie kann man Medikamente und Hilfsgüter in entlegene Regionen transportieren?  In Coca-Cola-Kästen, war die Antwort.

20 Jahre lang kämpfte er für seine Idee. Kein Erfolg. Nach Angaben der WHO starben in dieser Zeit 30 Millionen Kinder an Durchfallerkrankungen. Eine Rettung durch günstige Medikamente ist nicht das Thema, sondern wie kommen diese zu den Menschen.

Dank web 2.0 und der Möglichkeit durch einen Blog vernetzt zu kommunizieren, wurde eine Radiosendung der BBC aufmerksam und verschaffte ihm bei den richtigen Leuten Gehör.

Eine Gruppe im Facebook half, die Idee weiter zu verbreiten. “Wußte ich doch, dass Facebook zu etwas nützlich ist” .

Simon ist mittelerweile auf weitere Probleme gestoßen – und hat eine Lösung parat: “Coca-Cola kann nicht einfach Medikamente verteilen. Das Unternehmen würde sich zu Recht den Vorwurf aussetzen, sich in Angelegenheiten einzumischen, von denen es keine Ahnung hat. Auch Colalife kann nicht bestimmen, welche Medikamente nun wohin verteilt werden müssen. Dafür brauchen wir eine unabhängige Institution, die sich zwischen Gesundheitsexperten mit Kenntnissen über die lokalen Begebenheiten und dem Konzern einklingt.”

Mit der Academy for Educational Development (AED), einer international agierenden Hilfsorganisation, hofft er den richtigen Vermittler gefunden zu haben. Im Auftrag von Coca-Cola untersucht AED zusammen mit Logistikexperten derzeit die Umsetzung der Colalife-Idee.



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Haiti – Die Katastrophe

Januar 19, 2010

Als ich darüber nachdachte, wie man helfen kann, laß ich diesen Artikel.

Verletzt, obdachlos, traumatisiert: Zwei Millionen Kinder in Haiti brauchen Hilfe


Nur wenige Stunden nach dem Erdbeben in Haiti haben unsere Teams vor Ort begonnen, die Nothilfe zu koordinieren und Hilfsgüter zu verteilen. Neben Lebensmitteln, Trinkwasser und Medikamenten fehlt es vor allem an Hygienesets, um die Seuchengefahr zu reduzieren. Save the Children wird im Auftrag der Vereinten Nationen schnellstmöglich sichere Schutzzonen für traumatisierte Kinder in den großen Auffanglagern einrichten.

Wir gehen davon aus, dass zwei Millionen Kinder einer akuten Gefahr ausgesetzt sind. Über 170 Mitarbeiter von uns sind bereits vor Ort im Einsatz, weitere Helfer sind unterwegs. Wir sind besonders besorgt über Berichte, nach denen kleine Kinder verwirrt und orientierungslos durch die Straßen laufen und nachts im Freien neben Leichen schlafen. In solch dramatischen Situationen werden Kinder oft Opfer von Angriffen und Entführungen. Wir tun daher was wir können, um schnell Hilfe zu leisten.

Wenn Sie unsere Arbeit unterstützen möchten, können Sie den Kindern in Haiti mit Ihrer Spende helfen:

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Save the Children ist seit 1985 für Kinder in Haiti im Einsatz. Unsere Nothilfe wird 600.000 Haitianer erreichen, mehr als die Hälfte von ihnen sind Kinder. Die akute Nothilfe ist der Anfang unseres auf fünf Jahre angelegten Wiederaufbauplans. Nach dem „Build Back Better“-Prinzip wird Save the Children die zerstörte Infrastruktur nicht nur ersetzen, sondern stabiler und sicherer für den Fall einer erneuten Katastrophe wieder aufbauen.

Hab die Seite gecheckt und im Namen von contributor gespendet!

HILFE IST NÖTIG! Einfach auf das Bild klicken!

die neue Dekade

Januar 1, 2010

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Besser wird’s nich …

Wie startet man in ein Jahrzehnt, das besser werden soll als das vergangene, von dem aber die meisten Experten sagen: Doll wird es nicht? Schlecht gelaunt. Abwartend. Auf der Suche nach einem Schuldigen.

Oder man sagt sich: Wenn die Zeiten nicht besser werden, sind sie genau jetzt am Besten. Und macht, was man schon immer machen wollte: Denn was könnte die Ausrede sein, es nicht zu tun?

Und genau das tun wir nicht. Mit einer herzlichen Einladung an all jene, die mehr tun wollen als abzuwarten.

Herzlich willkommen!


Photo-Source: Matthew Lyons


gender diversity

Dezember 15, 2009

Männer bekommen im Durchschnitt für die gleiche Arbeit noch immer rund 25 Prozent mehr Lohn – kaum eine Zahl wird so oft und so selbstverständlich als Beweis für die noch immer vorhandene Diskriminierung von Frauen in der Arbeitswelt zitiert.

Aber was sagt sie eigentlich? Und warum ändert sich nichts? Eine Spurensuche.

Source: brandeins

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