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Bewegung

Oktober 19, 2011

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Der scheidende Präsident der Europäischen Zentralbank, Jean-Claude Trichet, wurde heute in der Alten Oper mit einem Festakt verabschiedet. Unter den Gästen Kanzlerin Merkel und Frankreichs Präsident Sarkozy + natürlich Ackermann & Co.

Anlass genug, um als friedliche um Kommunikation bemühte Sympathisantin der OCCUPY Bewegung, an der Demonstration auf dem Opernplatz teilzunehmen.

Von Passanten wurde ich vielfach gefragt, was das hier soll und wogegen man ist?

Eine Antwort darauf zu finden ist nicht ganz trivial. Irgendwie geht es um alles, ein globaler Change. Das macht die Sache so komplex.

Keiner blickt mehr durch. Finanzkrise, Eurokrise, Bankenkrise, Schuldenkrise, etc..

Wir haben eine Finanz.Systemkrise 5.0 und das ist echt ein Problem und treibt die Menschen auf die Straße.

Auf meiner “Krisen”-Research entdeckte ich eine hilfreiche Animation, die leicht verständlich die Grundlagen der Funktion unseres Geldsystems und die Rolle der Banken spiegelt. Und ein Video, was sich mit unserem Konsum beschäftigt. Ω Story of Stuff – Wo kommt das Zeug her?

Ich hoffe, damit ein wenig Licht ins Dunkle zu bringen.

Seit Samstag, 15.10.2011 ist die Bewegung in Frankfurt angekommen. Der Platz vor der europäischen Zentralbank steht unter dem Motto “yes, we camp“.

Im Juli 2011 schlug die Redaktion der kanadischen antikonsumeristischen Adbusters-Zeitschrift vor, angesichts der wachsenden Schere zwischen Arm und Reich die Wall Street zu besetzen. Als Protestbeginn schlugen sie den 17. September, den Verfassungstag der USA vor. Die Idee wurde von vielen Aktivisten aufgegriffen und am 17. September wurde die Wall Street tatsächlich besetzt. So begann die Protestbewegung “Occupy Wall Street”, die inzwischen zahlreiche Länder erfasst hat.

Doch die Wurzeln der Occupy-Bewegung sind vielfältiger. Zu Beginn des Jahres 2011 wurde die Weltöffentlichkeit von mehreren demokratischen Proteste in arabischen und nordafrikanischen Ländern überrascht. Im Sommer begannen in krisengebeutelten europäischen Ländern Proteste gegen Einsparungen durch die Regierungen. Der Tenor: Banken bekommen in der Krise Milliardensummen zugesprochen während Renten und Sozialausgaben gekürzt werden.

Schon im Mai gab es von den spanischen Protestierenden den Aufruf für einen weltweiten Protest am 15. Oktober. Und so kam es. An diesem Tag gingen Menschen in fast 1.000 Städten in zahlreichen Ländern und Kontinenten auf die Straße.

Die Forderungen und Ziele der Bewegungen sind vielfältig, häufig geben sie auch vor, keine eindeutigen Ziele zu haben: Es geht um Partizipation, um Diskussion, um Gemeinsamkeit, um ein Unbehagen mit der Welt. Das Unbehagen wird durch den weltweit verbreiteten Slogan „We are the 99 percent“ ausgedrückt, dass trotz Demokratie und Freiheit eine kleine Anzahl von Menschen den Großteil der ökonomischen Produktionsmittel und der politischen Macht besitzen.

Geld arbeitet nicht.

“DIE MÄCHTIGSTE KRAFT DER WELT IST
EINE IDEE , DEREN ZEIT GEKOMMEN IST”

– Voltaire

fremd

Oktober 12, 2011

START-LOGOBILD-2„Fremd“

ist das Andere, das Unbekannte und das Ferne.

Oft stehen wir dem Fremden unsicher, verängstigt und skeptisch gegenüber.

Doch Fremdes kann auch neugierig machen und uns anspornen, sich ihm zu nähern und es zu entdecken.

Was uns fremd erscheint, ist vielleicht gar nicht so weit weg und steckt in scheinbar Vertrautem.

Die achte Ausgabe des Festivals Politik im Freien Theater will neugierig machen auf alles, was fremd ist.

Auch Batman hat klein angefangen

August 7, 2011

titelt die brandeins im august 2011.

Schwerpunkt: heimliche Helden

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HELDENLAND IST ABGEBRANNT

Es gibt kaum noch echte Helden. Das ist gefährlich. Warum, sagt der Geisteswissenschaftler Christian Schneider.

Interview: Oliver Link | Foto: Dieter Schwer

fantastischer Artikel!

Wer mich kennt, weiß es, ich liebe dieses Wirtschaftsmagazin. Dieses Magazin hat wesentlich meine ökologische & ökonomische Denk- und Handlungsweise geprägt, wir sind gefühlt immer auf Augenhöhe, sehr inspirierend. Danke brandeins! Denn es gibt was zum feiern, ja, Jubiläum.


Toll! 10 Jahre Selbst*ständig! + nicht nur ich feiere diese Zeit, sondern auch die, mit denen ich gewachsen bin.

MAINCAFE wird 10 Jahre! Danke Melanie & Felix tolles Projekt.

HELBLING wird 10 Jahre! Danke Dieter für die tollen Möglichkeiten.

und es gibt noch mehr … auch die Idee mit urban-society brauchte 10 Jahre!

 

hier ist der Artikel

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FrauenWM2011

Juli 12, 2011

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Das Sommermärchen 2011, Fußball-Frauen-Weltmeisterschaft.

Ein tolles Projekt und contributor ist dabei. Eine ausführliche Dokumention folgt.


Der 13. Juli 2011 ist nicht nur der Tag, an dem die Halbfinals ausgetragen werden, sondern auch, der Tag der Antidiskrimierung.

Homosexualität, schon immer ein schwieriges Thema beim Fussball.

Wir werden ein sichtbares Zeichen setzen.



Antidiskriminierung

Juni 30, 2011

Die FIFA hat bestätigt, dass Tatjana Haenni, die Verantwortliche für Frauenfussball-Wettbewerbe bei der FIFA, sich am Mittwoch, 29. Juni, in Frankfurt mit der nigerianischen Nationaltrainerin Eucharia Uche getroffen hat, um diese über Medienberichte zu angeblichen diskriminierenden Äußerungen zur Homosexualität zu informieren und mit ihr über das Thema zu sprechen.

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Im Anschluss an das Treffen wurden die Unterstellungen hinsichtlich dieser diskriminierenden Aussagen von der nigerianischen Trainerin im Rahmen einer am selben Tag stattfindenden Pressekonferenz mit Nachdruck zurückgewiesen.

Die FIFA möchte aus diesem Anlass noch einmal ihre Einstellung zu diskriminierenden Äußerungen oder Handlungen jeglicher Art deutlich machen und daran erinnern, dass der Weltfussballverband über seine unterschiedlichen Kommissionen und Komitees aktiv gegen jegliche Art von Diskriminierung im Fussball und in der Gesellschaft als Ganzes vorgeht.

Die FIFA organisiert Veranstaltungen wie die FIFA Konferenz über Rassismus im Fussball und den jährlich stattfindenden Tag gegen Diskriminierung und hat zudem bei zahlreichen Gelegenheiten ihr Engagement im Kampf gegen jegliche Art von Diskriminierung im Fussball deutlich gemacht.


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geht doch

Februar 16, 2011

Grenzen sind überwindbar, ein Beispiel aus Ost-Jerusalem zeigt dies deutlich.


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Fuad Abu Hamed brach gleich zweimal aus: aus den ärmlichen Verhältnissen seiner Kindheit und aus dem Korsett von Vorurteilen und Traditionen seines palästinensischen Dorfes.

Dabei hat er seinem Geburtsort nie den Rücken gekehrt. Er nimmt seine Gemeinde einfach mit.

- Hier würde sich jeder ohne Zögern am Blinddarm operieren lassen: gestandene Ärzte; Schwestern mit sorgfältigem Make-up unter dem Kopftuch; die Geräte modern, die Klinik blitzsauber, die Kittel makellos weiß, die Böden gewischt. So würde er wohl aussehen, der Set für eine arabische Ärzte-Soap. Doch das hier ist nicht die Kulisse einer Fernsehserie. Es ist die Klinik von Fuad Abu Hamed in Ostjerusalem.

Auch der Chef ginge als perfekte Besetzung vor der Kamera durch. Ein Mann, der es geschafft hat und gern vorführt. Schon zwei Kliniken betreibt Abu Hamed. Alles an ihm zeigt den Erfolg. Sein schwarzer Honda Accord mit Ledersitzen dürfte zu den größten Privatwagen der Gegend gehören. Zur dunklen Hose trägt er ein modisch gewagtes, violett kariertes Hemd mit lilafarbenen Manschetten und weißem Kragen, einen auffälligen goldenen Ring und am Handgelenk eine große Uhr. Alle paar Minuten klingelt das Smartphone in der kleinen Gürteltasche. Lächelnd bittet Abu Hamed dann um Nachsicht, wenn er das Gespräch annimmt. Selbst in seiner arabischen Muttersprache, die schnell sehr hart und aufgeregt klingt, wirkt er ruhig und überlegt.



Foto: Tanja Botthof, Betlehem Dez. 2010

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Leaks

Dezember 17, 2010

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Staaten haben keine Privatsphäre, sie haben Geheimnisse, auf die sie nicht sonderlich gut aufgepasst haben.

Wir schließen uns diesen Appell der Meinungsfreiheit an und hoffen, dass es sehr viele tun werden.


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Juli 22, 2010

Das Cluetrain-Manifest wurde im Jahr 2001 erstellt, viele Köpfe der damaligen  NEW ECONOMY haben das Manifest unterstützt … 10 Jahre sind vergangen. Mächtig haben sie damals auf den Tisch geklopf. Was hat davon noch Bestand?

Geht es immer noch um die Zielgruppen? Oder doch nur um Geschäfte!

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Ich weiß … natürlich hat die brandeins damals das Manifest veröffentlicht. Meine Lieblingszeitschrift, und dass hat Bestand!

wir sind keine zielgruppen oder endnutzer oder konsumenten.

wir sind menschen – und unser einfluss entzieht sich eurem zugriff.

kommt damit klar.

das cluetrain manifest

Online Märkte…

Vernetzte Märkte haben angefangen sich schneller selbst zu organisieren, als die Unternehmen, von denen sie bisher beliefert wurden. Dank des Webs sind Märkte besser informiert, werden intelligenter und fordernder hinsichtlich der Qualitäten, die den meisten Organisationen fehlen. …Menschen der Erde

Der Himmel ist offen bis zu den Sternen. Wolken ziehen am Tag und in der Nacht über uns. Ozeane senken und heben sich. Was immer ihr hört, dies ist unsere Welt, der Ort wo wir hingehören. Was immer man euch erzählt hat, unsere Freiheit kann uns niemand nehmen. Unser Herz hört nicht auf zu schlagen. Menschen der Erde, erinnert euch.

95 Thesen

1. Märkte sind Gespräche.

2. Märkte bestehen aus Menschen, nicht aus demographischen Daten

3. Gespräche zwischen Menschen klingen menschlich. Sie werden mit einer menschlichen Stimme geführt.

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Künstler sein statt Schüler

März 4, 2010

Dorsey Bushnell, die Projektleiterin des Schulprojektes “Künstler sein statt Schüler”, startet mit einer Crew von Weltklassetänzern (Alan Barnes, Christoher Roman etc.) und Musiker des  Ensemble Modern ein tolles Jahresprojekt, was wir gerne dokumentieren.


Wenn er ein Lehrer wäre, dann könnte man Christopher Roman für autoritär halten. Seine Anweisungen sind knapp, klar und erwecken nicht den Anschein, als ob Widerspruch eine Option wäre. „We’ll gonna do the electric slide“, ruft der durchtrainierte Enddreißiger mit dem sorgfältig geschorenen Vollbart. Die etwa 70 Mädchen und Jungen verteilen sich in der Turnhalle, zwischen ihnen vier weitere Tänzer der Forsythe Company. Dann beginnen die Bässe zu wummern. Missy Elliots „Work it“ gibt den Beat vor für die letzte Probe vor der Präsentation.

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Das Ich und die Organisation

Januar 10, 2010

Dieser Artikel beschreibt sehr genau die unterschiedlichsten Rollen in einer Organisation … und das treffsicher, danke an brandeins … wie immer, eine Inspiration!

Das Leben kennt viele Rollen. Kaum eine prägt so stark wie die berufliche. Mal zum Vorteil, mal zum Schaden von Mensch und Firma.

vielfaltMenschen sind komplexe Wesen. Auch am Arbeitsplatz, also dem Ort, wo sie vor allem deshalb sehr viel Zeit verbringen, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen.

Seit es Organisationen gibt, bringen Menschen ihre Wahrnehmung von sich selbst in diese ein.

Gleichzeitig definieren sie sich mehr oder weniger durch ihre Arbeit. Die Art der Identifikation mit der Organisation beeinflusst die Leistungsbereitschaft sehr stark – im Guten wie im Schlechten. Allerdings ist der Zusammenhang nicht so einfach, wie man meinen könnte. Personalberatungen,


wie zum Beispiel Psychonomics aus Köln, sortieren Mitarbeiter deshalb gern nach folgenden Kategorien:

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